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RSSPrint

Kirchenmusik

 

Unsere Kirchenmusik ist recht vielfältig.

Einen Schwerpunkt macht dabei sicherlich der Singkreis der evangelischen Kirchengemeinde Altglienicke aus, der sich nachfolgend vorstellt:

 

Zur Ehre Gottes,

zum Wohle der Gemeinde,

zu unserer Freude.

Unter dieses Motto stellte sich einst der Altglienicker Kirchenchor, der zur Grundsteinlegung des neuen Kirchenbaus im Jahre 1894 sang. Auch der jetzt bestehende Singkreis der evangelischen Kirchengemeinde fühlt sich dieser alten Tradition verpflichtet.

Singen hat mit hören zu tun. Dem Eigenen wieder nachzuspüren und zu folgen, heißt, sensibel zu werden für das, was mich umgibt und in mir wohnt. Das Singen in unserem Kreis schafft Gemeinschaft untereinander. Wir singen Worte, die unser Leben betreffen: Lob, Bitte, Klage. Das Lob: “ Preis und Anbetung “ (Joseph Rheinberger) - die Bitte: “Verleih uns Frieden genädiglich” (Heinrich Schütz) - die Klage: “Wie der Hirsch schreiet nach frischem Wasser” (Hugo Distler).

Diese drei Säulen der Psalmen spiegeln sich in der ausgewählten Chorliteratur wieder.

Die wöchentliche Probenarbeit erfordert von Sängerinnen und Sängern höchste Konzentration. Der Kreis selbst sorgt dafür, dass die Balance gehalten wird zwischen intensiver Arbeit und ungezwungener Fröhlichkeit. Ich weiß wohl zu schätzen, was es heißt, nach des Tages Mühe und Arbeit sich am Abend noch solch einer Aufgabe in der Gemeinde zu stellen. Dankbar darf ich sagen, dass der unermüdliche Eifer und die damit verbundene Treue der Sängerinnen und Sänger in der Probenarbeit mich immer wieder von Neuem motiviert und erfreut.

Vor unseren Chorferien haben wir gemeinsam mit dem “Berliner Siedlerchor Altglienicke e. V.” (Leitung: Gabriele Tschache) eine Abendmusik gestaltet. Sie stand unter der Überschrift: “Seht ihr den Mond dort stehen ...” ( Matthias Claudius). Es erklangen Abendlieder alter und neuzeitlicher Meister. Zwei Komponisten, die in unseren Chören beheimatet sind - Reinhard Tschache (Siedlerchor) und Jens Taubenheim (Singkreis) - haben das Programm mit ihren musikalischen Schöpfungen bereichert.

Ich durfte dabei die wertvolle Erfahrung machen, dass beim Einstudieren des Liedes von J. Taubenheim ”Ich liege Herr in deiner Hut und schlafe ganz mit Frieden” (Text von Jochen Klepper) mir ein geistlicher und musikalischer Wert vermittelt wurde. Das gute Miteinander der zwei Chöre zeigte sich in der Abendmusik durch die Gemeinsamkeit und Einheit des Klanges.

Ich glaube, das konnten Hörer so wie Mitwirkende erfahren. Die Zuhörer, die wir durch vertraute Liedweisen gelockt haben, stimmten kräftig ein, zu unserer großen Freude. So wurde diese Abendmusik in unserer Pfarrkirche in Altglienicke durch die Vielfalt der unterschiedlichen Kompositionen und Interpretationen zu einem nicht nur für mich wertvollen Erlebnis.

Unsere neue Probensaison begann nach den Sommerferien mit einem Chorausflug nach Lübbenau. Dort sangen wir im Gottesdienst in der St.-Nikolai-Kirche. Daran schloss sich eine Kahnfahrt durch die so reizvolle Spreewaldlandschaft an. Dank der guten Organisation der Lübbenauer konnten wir Leib und Seele baumeln lassen. Nach dem Kaffeetrinken im Gemeindehaus traten wir unsere Rückreise an. Die Autofahrer aus unserem Kreis brachten uns wohlbehütet wieder in unsere Heimat.

Unsere nächsten Aufgaben lassen uns nicht ruhen. Jetzt bereiten wir uns auf einige Gottesdienste, die uns durch das Kirchenjahr gegeben sind, und auf die Musik am dritten Advent mit Chor und Orchester vor. Die Christvesper in der Pfarrkirche

am Heiligen Abend um 17 Uhr werden wir, wie es schon Tradition ist, mit dem Berliner Siedlerchor gemeinsam musikalisch gestalten.

Die Aufgaben in unserem Kreis und in der Gemeinde schaffen eine Verbundenheit untereinander, und das gottesdienstliche Musizieren wird dabei zum Lobpreis. Gerne würden wir neue Sängerinnen und Sänger bei uns begrüßen, die Lust und

Freude haben, sich in diesen gemeindlichen Dienst zu stellen.


Gabriele Döhle (2011)

Unserer Probenzeiten: jeden Mittwoch 20.00 - 21.30 Uhr in der Pfarrkirche.

 

 

Letzte Änderung am: 06.10.2015